Opener Bild Wissenschaft, Praxis, Dialog

Wissenschaftliche Begleitung

Hier informieren wir Sie über die wissenschaftliche Begleitung unserer Beratungsstelle gegen religiös begründeten Extremismus.

Wissenschaftliche Begleitung für und von Grenzgänger

Gerade in diesem sich rasch entwickelnden Wissensgebiet zu Radikalisierung und Deradikalisierung im Kontext des Islamismus bzw. Salafismus ist der Austausch von Wissenschaft und Praxis von zentraler Bedeutung. Daher freuen wir uns besonders, dass wir seit 2018 eine eigenständige Forschungsstelle innerhalb des Beratungsnetzwerks Grenzgänger etablieren konnten. Diese wird derzeit durch Dr. Vera Dittmar wahrgenommen. Nach einer Juniorprofessur für Soziologie arbeitet sie seit 2015 im Themenfeld als systemische Beraterin, Dozentin und aktuell als wissenschaftliche Leitung der Forschungsstelle.

Eigenständige Forschungen

Über die Forschungsstelle wird neues Wissen für die Beratungspraxis generiert, indem u.a. die Potentiale der Systemischen Beratung für die Deradikalisierung wissenschaftlich untersucht werden. Dafür greift Dr. Dittmar auf die Expertise des insgesamt Acht-köpfigen Grenzgänger Teams zurück. Es werden sowohl quantitative als auch qualitative Auswertungen mit interdisziplinärer Ausrichtung durchgeführt.

Dialog: Wissenschaft – Praxis

Neben eigener Forschung begleiten wir auf Anfrage wissenschaftliche Arbeiten bspw. in Form von ExpertInneninterviews. Darüber hinaus beteiligen sich auch Mitarbeiter*innen des Beratungsnetzwerks Grenzgänger am Wissenstransfer, indem sie u.a. Lehre an Hochschulen geben oder Tagungsbeiträge erstellen.

Gerade die Reflexion und Weiterentwicklung der Beratungspraxis unter Verwendung wissenschaftlicher Methoden ist für die Beratungstätigkeit wesentlich. Bei Fragen, Anregungen oder Kooperationsinteresse können Sie sich gerne an Frau Dr. Dittmar wenden:
dittmar [@] ifak-bochum.de

Wissenschaftliche Vernetzung

Um die Wissenschaftlichkeit zu sichern und einem möglichen Bias vorzubeugen, arbeitet Dr. Dittmar in einen bundesweiten Netzwerk zur Reflektion des Forschungsprozesses im Tandem mit anderen Wissenschaftlern an der TU Berlin, der Ev. Hochschule Bochum sowie mit Wissenschaftlern weiterer Beratungsstellen. Dieser Austausch wird durch das Forschungszentrum Migration, Integration und Asyl des BAMF gefördert und koordiniert. Auf internationaler Ebene ist die Forschungsstelle ein Teil des „International Forum for Expert Exchange on Countering Islamist Extremism (InFoEx)“.

Die Forschungsstelle Deradikalisierung (FORA) wird finanziert aus den Mitteln des Nationalen Präventionsprogramms gegen islamistischen Extremismus der Bundesregierung.